Die Kritik am BIP (Bruttoinlandprodukt) als Messgrösse ist fast so alt wie das BIP selbst. So wird beispielsweise unbezahlt geleistete Sorgearbeit nicht erfasst. Fürs BIP ist eine Mutter, die ihr Kind stillt, nichts wert. Gibt sie ihrem Kind jedoch die Flasche und kauft dafür Milchpulver, steigt das BIP. Ebenso wenig erfasst wird der Wert von Biodiversität und Ökosystemen: Ein jahrhundertealter Baum zählt fürs BIP erst, wenn er gefällt und sein Holz verkauft wird.

Die Suche nach Alternativen zum BIP hat auf UNO-Ebene neuen Schwung erhalten. Am «Summit of the Future» im September 2024 will Guterres eine Alternative zum BIP präsentieren. Wie bringt sich die Schweiz ein in dem Prozess? Welche alternativen Messsysteme gibt es bereits? Woher kommt eigentlich die Wirkmacht des BIP? Und wie kommen wir vom Messen ins Handeln?

Diskussion mit:

  • Benjamin Rothen, Bundesamt für Statistik
  • Karin Roth, VWelles – rethinking economics
  • Ralf Nacke, Gemeinwohl-Ökonomie
  • Anja Peter, Büro für Feminismus

Moderiert von Stella Jegher, Pro Natura

Im Anschluss: Apéro riche

Dieser Anlass wird organisiert von unserer Partner-Organisation Plattform Agenda 2030.

Flyer zur Veranstaltung